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In den letzten Jahren ist das Problem des trockenen Auges so häufig
aufgetreten, daß der Berufsverband der Augenärzte einen eigenen Arbeitskreis
Trockenes Auge gegründet hat.

Trockene Auge

Trockenes Auge deswegen, weil empfindliche Augen stets mit einer Verminderung der Tränenflüssigkeit einhergehen. Diese Störung des Tränenfilms ruft letztlich das Brennen und Druckgefühl am Auge hervor. Das Leiden wird auch nicht an der frischen Luft gemindert, denn das Problem liegt im Tränenfilm des Auges. Der Tränenfilm besteht nämlich nicht nur aus ein paar Tropfen Wasser, sondern ist kompliziert aufgebaut mit speziellen Schleim- und Fettanteilen. Der Tränenfilm ist für die Sauerstoffversorgung der Hornhaut des Auges lebenswichtig, da diese keine eigenen Blutgefäße besitzt, erklärt Professor Horst Drewitt, Hannover, Leiter der Arbeitsgruppe Trockenes Auge des Berufsverbandes. Ursachen für diese Irritation gibt es viele. Außer handfesten Gründen wie rheumatischen Erkrankungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente – z.B. Betablocker, Antidepressiva oder Antiallergika, gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die den Tränenfilm schädigen können. Auch die immer mehr zunehmende Arbeit vor dem Computer wird als mögliche Ursache gedeutet. Durch die starre Blickrichtung bei der Bildschirmarbeit wird der Blinzelmechanismus unterdrückt. Durch Blinzeln wird normalerweise der Tränenfilm immer wieder neu gleichmäßig über die Hornhautoberfläche verteilt. Auch Klimaanlagen mit ihrer ständigen Zugluft und zu geringen Luftfeuchtigkeit belasten die Augen zusätzlich. Wer sich nicht gegen alle Risikofaktoren schützen kann, dem bleibt die Behandlung mit speziellen Augentropfen, den Tränenersatzstoffen. Sie lindern die Beschwerden für einige Zeit, müssen dazu jedoch regelmäßig alle zwei bis drei Stunden in die Augen getropft werden. Heilen läßt sich damit das trockene Auge nicht; die Tropfen ersetzen lediglich vorübergehend den Tränenfilm. Wenn Sie weitere Informationen benötigen fragen Sie Ihren Augenarzt oder Augenoptiker um Rat.