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Permanent Make up
Alternative zum täglichen Schminken, aber vorsicht vor allergischen Reaktionen durch Inhaltsstoffe.
Schon im alten China, vor ungefähr zweitausend Jahren, zeichnete man sich mit Bambusstäbchen, in die feine Seiden-Nähnadeln eingeführt waren, die Brauen nach und zog Lidstriche. Die Farbe wurde dabei mit kurzen, kräftigen Bewegungen in die Haut implantiert.
Lange Haltbarkeit der Farben
Das Ziel dieser Behandlung: Strahlendes Aussehen und zwar permanent. Am besten schon morgens, direkt nach dem Aufstehen. Diesem Ziel kommt man mit einem Permanent Make-up ganz nahe. Immer mehr Frauen - und inzwischen auch Männer - lassen sich Pigmentfarben unter die Haut ritzen. Nichts kann, wie bei normaler Schminke, verwischen und es hält lange. In der Regel, je nach Hauttyp und chemischer Stabilität der Farben, drei bis fünf Jahre. Dann verblassen die Farbpigmente durch die natürliche Regeneration der Haut. Die Prozedur kann wiederholt werden.
Spezialisten sorgfältig wählen
Der Markt boomt und je größer die Nachfrage, desto größer die Zahl der Anbieter. Aber nicht jeder arbeitet auch sorgfältig und immer wieder hört man von verpfuschten Make-ups. Die lassen sich dann meist nur durch eine Laser-Behandlung wieder korrigieren. Und die kann – vor allem am Auge – nur ein erfahrener Spezialist durchführen. Oberstes Gebot ist deshalb: Vorsicht bei der Wahl des Spezialisten. Um sicher zu gehen, lässt man sich am besten die Zertifizierungen zeigen und lässt sich vor Ort demonstrieren wie gearbeitet wird.
Unbedingt vorher Probeschminken
Der nächste Schritt sollte dann ein ausführliches Beratungsgespräch bei dem ausgewählten Pigmentierer sein – so wird der Spezialist dieser kosmetischen Fachrichtung genannt. Wichtiger Bestandteil dieser Beratung ist das Vorschminken. Dabei werden Form, Intensität und die typgerechten Farbtöne festgelegt und das Gesicht zunächst in einem „Probelauf“ geschminkt. Der Kunde kann die Farben nun für einige Zeit im Alltag auf sich und seine Umgebung wirken zu lassen. Erst nach dieser Testphase wird die Behandlung durchgeführt. Das Make-up muss mit den natürlichen Gesichtstönen und der Gesichtsform harmonieren. Extremen modischen Schmink-Trends sollte man nicht folgen, denn die sind im folgenden Jahr vielleicht schon wieder „out“ und man hat noch lange etwas von dem gestrigen Trend. Nur ein natürlicher, zarter Look ist zeitlos schön. Aufpeppen kann man ihn mit den gewohnten Schmink-Utensilien dann je nach Bedarf immer noch. Wenn die Behandlung wirklich gelungen ist, dann sieht man nicht geschminkt aus. Ein schmaler Mund wirkt einfach ein wenig voller, die Augenbrauen dichter und die Augen strahlender.
Allergiker aufgepasst
Vorsicht: In seltenen Fällen können Inhaltsstoffe der Pigmente Allergien auslösen. Dermatologen empfehlen, etwa vier Wochen vor der Behandlung einen Allergietest durchführen zu lassen. Über die verwendeten Farben sollte man sich durch den Pigmentierer vor der Behandlung genau aufklären lassen. Wichtig zu wissen ist auch: Einige Farben halten länger als drei bis fünf Jahre. Durch die Wechselwirkung mit Licht können einige Farben mit der Zeit auch heller werden oder nachdunkeln.
Fazit: Ein Permanent Make up ist praktisch und sieht schön aus, gehört aber unbedingt in die Hände eines Spezialisten. Vorher unbedingt umfassend informieren, denn jeder Eingriff birgt auch Risiken. Und wenn man sich nicht sicher ist, soll ich oder soll ich lieber nicht, ist es vielleicht doch besser, sich zunächst mit dem guten alten Schminktopf zu begnügen.
Weitere Informationen im Internet unter:
www.lifeline.de
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