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Verhaltenstipps bei Lidrand-Entzündung
Geschwollene und gerötete Lidränder sind Symptome für eine Lidrandentzündung
Auch besonders morgens auftretende gelbliche Krusten im Bereich der Wimpern, die Jucken und Fremdkörpergefühl hervorrufen, zeugen für eine chronische Entzündung der Lidränder.
An den Lidrändern befinden sich - wie an anderen Stellen der Haut - Talgdrüsen, deren Talg zur Stabilisierung des Tränenfilms wichtig ist. Produzieren diese Talgdrüsen zuviel Sekret oder wird dieses infolge Verstopfung der Ausführungsgänge nicht ordentlich abgesondert, kommt es zu einem Sekretstau. Dieser führt zu einer Entzündung der Drüsen und ihrer Umgebung und schließlich des gesamten Lidrandes. Ausserdem kommt es zu einer Instabilität des Tränenfilms - die Hornhaut trocknet schneller aus.
Mit Wattestäbchen, die Sie mit abgekochtem Wasser und einem Tropfen Kindershampoo befeuchtet haben, werden die Wimpern und Lidränder sorgfältig gesäubert; einfacher ist es, ein Watte-Pad mit einem medizinischen Reinigungsmittel zu verwenden. Anschließend werden mit sauberem Finger die Talgdrüsen zart ausmassiert. Am Oberlid massiert man von der Braue zu den Wimpern - also von oben nach unten, am Unterlid von der Wange zum Lidrand - also von unten nach oben. Zusätzlich können viskose Tränenersatzmittel verwendet werden.
Vermeiden Sie kohlehydrat- und fettreiche Nahrung, bevorzugen Sie ballaststoffreiche Kost (z.B. Vollkornbrot), Gemüse, Obst, Magermilchprodukte. Vermeiden Sie Aufenthalte in rauchiger oder staubiger Umgebung, sorgen Sie für genügend Luftfeuchtigkeit - besonders in geheizten Räumen Verwenden Sie möglichst allergiegetestete Kosmetika.
22.01.2001
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