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/ Refraktive Chirurgie |
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Refraktive Chirurgie - Cornea-Chirurgie (4)
Implant-Verfahren ICR (Intra Cornea Ring). Dieses neue Verfahren wurde in den USA von der Firma Keravision entwickelt. Bereits seit 1996 wird das Konzept auch in Deutschland erfolgreich eingesetzt
Anwendungen:
- Kurzsichtigkeit zwischen – 1,5 und - -4,0
- Andere Indikationen befinden sich im Forschungsstadium
Als ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens gilt einerseits die Reversibilität (Möglichkeit, die OP rückgängig zu machen) und andererseits die Tatsache, dass der optische Mittelpunkt von dem Eingriff nicht betroffen ist.
Das ambulant durchgeführte Verfahren ist relativ einfach. Mit einem feinen Chirurgiemesser wird im äußeren Bereich ein kleiner Schnitt in der Hornhaut durchgeführt. Dann werden anschließend zwei halbkreisförmige Kanäle mit einem speziellen Messer gelegt. Anschließend werden zwei Halbringe (jeweils ca. 150°) in die Kanäle eingeführt. Dadurch wird die Spannung der Hornhaut verändert und die optische Wirkung optimiert.
Vorteile:
- Gute Zielprognose
- Reversibilität (Ringhälften können auch herausgenommen werden)
- Schmerzfreier Eingriff auch nach der OP
- Nachkorrektur durch Austausch der Ringteile möglich (sehr selten)
- Ambulante Durchführung der OP
Nachteile:
- Bislang geringe Anwendungsbreite (bis – 4,0)
- Sehschwankungen in den ersten Wochen nach der OP
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